Stadtraum Bahnhof Basel SBB / Koordinationsplan der Transformation
Die Entwicklung des Bahnhofnahen Stadtraums soll vorangetrieben und auf die Planungen der SBB im Bahnknoten Basel abgestimmt werden. Der Cluster um den Bahnhof SBB bekommt verkehrlich eine neue Bedeutung. Dabei gilt es zur Bewältigung der vorausgesagten Verdoppelung der Passagierzahlen besonders die Schnittstellen zwischen Bahn und Tram/Bus bzw. Velo sowie Fussverkehr neu zu organisieren.
Das kantonale Entwicklungskonzept «Stadtraum Bahnhof SBB» und die daraus abgeleitete integrale Verkehrsstudie definiert einen langfristigen Zielzustand 2050+ und leitet daraus den Zwischenzustand 2035 ab. Damit die Bauherrschaft die komplexe Verflechtung der über 21 Projektperimeter in unterschiedlichen Projektierungsstadien managen und die übergeordnete Infrastruktur für das ganze Gebiet unabhängig der Losgrenzen durchdenken kann, wurde RK&P im Sinne eines Unterstützungsmandats beauftragt, einen integralen Gesamtplan über eine Fläche von fast 1 Mio. m2 aufzubauen und zu pflegen.
Hierbei gilt es verschiedene Planungen im Stadtraum als zusammenhängende Adaption (z. B. Tramgleisgeometrie und Velovorzugsrouten) in einen einzigen Plan aufzunehmen. Die damit verbundenen Kompatibilitätsprüfungen innerhalb
und an den Grenzen jedes Perimeters durchzuführen, die Integration ins Gesamtkonzept nachzuführen sowie die Übergangsbereiche des geplanten Stadtraums Basel SBB mit dem Bestand zu verbinden. Dieser Plan soll sicherstellen, dass danach die 21 Vorprojekte die Rahmenbedingungen kennen, um eigenständig und in verschiedenen Zeithorizonten vorangetrieben zu werden.
Bauherrschaft
Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt, Mobilitätsplanung
Referenzperson
Herr Dirk Foerster
Honorarsumme
CHF 250’000
Erbrachte Leistungen
Integrale Adaption der Planungen von Drittbüros, Kompatibilitätsprüfungen und -optimierungen
Zeitraum
seit anfangs 2024
Situationsbeispiel für einen Knotenausschnitt
Bushöfe und multimodale Drehscheiben
Bahnhofsplätze sind ein Spezialfall der Platzgestaltung, da in der Regel verschiedene Bedürfnisse (Bushof, Vorfahrt, Veloabstellplätze, grosse Fussgängerströme etc.) auf engstem Raum abgewickelt werden müssen. Die Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs hängt stark von der Direktheit und Hindernisfreiheit der Umsteigebeziehungen ab.





