Übergeordnetes Verkehrsmanagement KTM

Referenz Verkehrssystem-Management (VSM)

Wegen des beschränkten Platzes und der knappen öffentlichen Finanzen können die Verkehrsflächen oft nicht beliebig erweitert werden. Doch es gibt noch ein anderes Mittel, um den wachsenden Verkehr bestmöglich abzuwickeln. Unter dem Begriff «Verkehrssystem-Management» (VSM) wird die bestmögliche stadtgerechte Nutzung der verfügbaren Verkehrsinfrastrukturen durch technisch-organisatorische Massnahmen, insbesondere durch die Anwendung neuer Technologien im Bereich von Informatik und Kommunikation verstanden. Bei dieser Verkehrsbeeinflussung sind alle Verkehrsträger integral zu betrachten um für alle die optimalste Verkehrsqualität anbieten zu können.

Fachgebiete die die übergeordneten Betrachtungendes «Verkehrssystem-Managements» konkretisieren sind Betriebskonzepte und Steuerung Netze. In der Fachdisziplin «Verkehrssystem-Management (VSM)» bieten wir folgende Dienstleistungen an:

  • Verkehrsdatenerfassung mit Auswertesystem
  • Netzsteuerung der Lichtsignalanlagen
  • Verkehrsbeeinflussungssystem auf den Autobahnen
  • Rechnergestütztes Betriebsleitsystem der städtischen Verkehrsbetriebe

Bereits heute bestehen Defizite im Verkehrssystem im Raum Muri-Bern-Südost. Insbesondere bei Überlastungen auf der A6 zwischen Muri und Wankdorf kommt es zu Ausweichfahrten und somit zu einer Überlastung auf dem kantonalen und städtischen Strassennetz. Die verschiedenen Projekte rund um die Korrektion Thunstrasse-Muri (KTM) erfordern eine verkehrliche Gesamtbetrachtung. Eine Abstimmung aufeinander wird unabdingbar.

Übergeordnetes Verkehrsmanagement KTM / VSM

Die Rampendosieranlagen (mit oder ohne PUN) zum Verhindern der Autobahnüberlastung und des damit verbundenen Ausweichverkehrs via KTM in Muri und Rubigen werden durch Anlagen auf dem Zubringer, der Thunstrasse aus Allmendingen, der Autobahnausfahrt und aus dem neuen ESP Gümligenfeld kommenden Feldstrasseentlastet bzw. gemanagt.

Übergeordnetes Verkehrsmanagement KTM / VSM

Um ein reibungsloses Funktionieren des Projektes KTM + GTO zu gewährleisten, muss dieses System geschützt werden. Mittels Dosieranlagen wird erreicht, dass kein Rückstau vom Burgernziel (A, B) oder zu grosses Verkehrsaufkommen aus dem AM (C, D) die KTM belastet. Weiter gilt es, die KTM vor dem Ausweichverkehr infolge Überlastung der Autobahn mittels eines üVM zu schützen.

Projekt
üVM KTM/AM

Bauherrschaft
ASTRA, Kanton und Stadt Bern, Gemeinde Muri

Referenzperson
Herr Adrian Gugger

Erbrachte Leistungen
Übergeordnetes Verkehrsmanagement

Zeitraum
2015 bis 2024

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