N1/N20 Nordumfahrung Zürich, Rampen-Bewirtschaftung

Referenz Verkehrsleitsysteme (VLS)

Mit einer Rampenbewirtschaftung wird der Zufluss zur Hochleistungsstrasse (HLS) temporär dosiert. Das Dosieren erfolgt mit Lichtsignalanlagen auf der Rampe selbst oder bei vorgelagerten Knotenpunkten. Die Rampenbewirtschaftung ist ein Element einer Verkehrsbeeinflussungsanlage und trägt auf der HLS zu einem stabilen Verkehrsfluss auf möglichst hohem Leistungsniveau bei. Damit soll ein Zusammenbruch auf dem übergeordneten Netz und dadurch ein Ausweichen des Verkehrs verhindert werden.

Im August 2004 wurde die dritte Röhre des Bareggtunnels in Betrieb genommen. Damit hat sich der bekannte Stau vor das Limmattalerkreuz und den Gubristtunnel verlagert. Diese Problematik hat das Tiefbauamt des Kanton Zürichs frühzeitig erkannt und in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich und dem Kanton Aargau Massnahmen erarbeitet, die diese Situation entschärfen sollen.

Eine dieser Massnahmen ist die Bewirtschaftung der Rampen. Rudolf Keller & Partner bearbeitete dabei das Markierungs- und Signalisationsprojekt für die Realisierung der Zufahrten Dietikon, Urdorf Nord, Weiningen, Affoltern und Seebach mit der Nutzung des Standstreifens.

Auf der Zufahrtsrampe wird einerseits die Zuflussmenge und andererseits die Rückstaulänge erfasst und in die Steuerungsstrategie einbezogen. Die Regelung des Zuflusses erfolgt durch Lichtsignalgeber. Die Lage der Signalgeber und der Haltelinie wird so festgelegt, dass auch ein Lastwagen aus dem Stand ausreichend beschleunigen kann.

Rampenbewirtschaftung Nordumfahrung ZH / VSM
Rampenbewirtschaftung Nordumfahrung ZH / VSM

Prinzip der Rampenbewirtschaftung

Bauherrschaft
Baudirektion Zürich

Referenzperson
Herr Eugen Schilte

Bausumme
ca. CHF 9 Mio.

Erbrachte Leistungen
Projektierung und Ausführung der Markierungs- und Signalisationsarbeiten und der Leiteinrichtung

Zeitraum
2004

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