Flankierende Massnahmen zur A5 in Solothurn

Referenz Flankierende Massnahmen

Flankierende Massnahmen werden in der Regel zur Vermeidung von negativen Auswirkungen bzw. zur Unterstützung der positiven Auswirkungen eines Projektes ergriffen.

Die Autobahn A5 Solothurn-Grenchen, welche auf die Expo 2002 eröffnet wurde, soll nicht nur dem Transitverkehr nützen, sondern vor allem auch in der Region eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation bringen. Das Projekt ist daher an die Umsetzung von flankierenden Massnahmen gebunden. Zu diesem Zweck hat der Kanton Solothurn Projekt-Wettbewerbe durchgeführt.

Im Teilbereich Solothurn/Zuchwil wurde das Projekt unseres Teams mit dem 1. Rang prämiert. Das Projekt sieht vor, die durch den Bau der A5 sich ergebende Entlastungswirkung mit flankierenden Massnahmen gezielt zu verstärken. Die Reduktion der Verkehrsbelastungen ermöglicht einen Rückbau des Strassennetzes (Spurreduktion, Kreisel, etc.). Dabei werden Handlungsspielräume für Sicherheits- und Komfortmassnahmen für die schwachen Verkehrsteilnehmer (Velo, Fussgänger), Förderungsmassnahmen für den öffentlichen Verkehr sowie für eine städtebauliche und gestalterische Aufwertung der Strassenräume geschaffen. Der nach Solothurn/Zuchwil einfahrende Verkehr wird dabei in Spitzenzeiten bei Bedarf mit Pförtneranlagen  dosiert.

Flankierende Massnahmen Solothurn A5

Im Wettbewerbsplan sind diejenigen Bereiche farblich hervorgehoben, für welche eine wesentliche Umgestaltung vorgeschlagen wurde.

Projekt
Flankierende Massnahmen zur A5 in Solothurn

Bauherrschaft
Amt für Verkehr und Tiefbau Kanton Solothurn (AVT)

Referenzperson
Herr René Suter

Bausumme
unbekannt

Erbrachte Leistungen
1998 Wettbewerb / 1999 Pförtnerkonzept, Grobdimensionierung / 2000 Erarbeitung Erschliessungspläne / ab 2001 Umsetzung Pförtnerkonzept

Zeitraum
1998 bis 2013

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