Flankierende Massnahmen Umfahrung Cham-Hünenberg

Referenz Flankierende Massnahmen

Umfahrungsstrassen haben das primäre Ziel, bisherige verkehrsorientierte Strassen in Siedlungsgebieten zu entlasten, die Lärm- und Luftimmissionen zu reduzieren und die Strassenräume siedlungsverträglicher zu gestalten. Mit flankierenden Massnahmen (FlaMa’s) zur neuen Umfahrungsstrasse wird der Verkehr auf diese gelenkt, der Durchfahrtwiderstand durch das Siedlungsgebiet erhöht sowie die entlasteten Strassenzüge zurückgebaut und städtebaulich aufgewertet.

Da die geplante Umfahrungsstrasse weit um das Siedlungsgebiet der Gemeinden Cham und Hünenberg herumgeführt wird, sind zur Verkehrsentlastung weitreichende Massnahmen betrieblicher Art (z.B. Dosierung des Verkehrs an Lichtsignalanlagen) sowie baulicher Art (Rückbau von Strassenflächen)  notwendig. In Zusammenarbeit von Verkehrsplanern, Ingenieuren und Landschaftsarchitekten sind Betriebs- und Gestaltungskonzepte entwickelt und in einem Vor- und anschliessendem Bauprojekt konkretisiert worden. Bei der Umgestaltung werden die vorhandenen Strassenflächen mittels neu gestalteten Randabschlüssen verkleinert, einzelne gestalterische Akzente gesetzt (z.B. Eingangsbereiche), der Verkehrsfluss mit „Tempo 30“ verstetigt, die bestehenden Kreisel integriert und eine Baumallee angelegt.

Flankierende Massnahmen Cham-Hünenberg
Flankierende Massnahmen Cham-Hünenberg

Projekt
Umfahrung Cham-Hünenberg (UCH)

Bauherrschaft
Tiefbauamt des Kantons Zug

Referenzperson
Herr Arnold Holdener

Bausumme
CHF 8 Mio.

Erbrachte Leistungen
Konzept, Vor- und Bauprojekt

Zeitraum
2011 bis 2012

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